[gnd] GND Originalschriftlichkeit - Vorankündigung
Katz, Cornelia
Cornelia.Katz at bsz-bw.de
Don Aug 2 09:30:46 CEST 2012
Liebe Kolleginnen in der DNB,
die Ankündigung über die Testphase der originalschriftlichen Erfassung in der GND wird Frau Horny an einige unserer Bibliotheken weiterleiten, die Originalschrift bei Normdaten bereits in der SWB-Datenbank erfassen.
Mit der doch recht ambitionierten Terminierung für die Einführung der originalschriftlichen Erfassung haben wir etwas Probleme, da es aus unserer Sicht noch die folgenden Punkte zu klären sind:
- Einspielung der SWB-Ansetzungs- und Verweisungsformen in die Ü-GND:
die in meiner Mail vom 4.7.2012 thematisierte Lieferung unserer originalschriftlichen Ansetzungsformen in Personen- und Körperschaftssätzen der GND: "4. Originalschriften: im SWB gibt es sowohl in den Personen- als auch in den Körperschaftssätzen originalschriftliche Ansetzungs- und Verweisungsformen. Für diese müssten wir uns auch über eine Lieferung verständigen, um bei der Einführung der Originalschrift eine Vorgehensweise zu haben."
Solange diese Daten nicht in die GND eingespielt sind, müssen wir in unserem Verbundsystem beide Varianten, nämlich die bestehende Variante, bei der wir die Ansetzungs- und Verweisungsform in separaten Pica-Feldern führen (Grund für die separaten Felder: damit diese nicht beim Import eines geänderten Satzes ohne Originalschrift aus der GND nicht überschrieben werden) und die neue Variante, bei der die Verweisungsformen in 4XX geliefert und umgesetzt werden und die Ansetzungsformen in 7XX kommen, unterstützen. Dazu muss die Konfiguration unseres Pica-Systems (Expansionen, Anzeige usw.) und die der Exportschnittstellen sowie die Dokumentation für die Katalogisierer angepasst werden, wofür die entsprechende Zeit einzuplanen ist. Bei den Katalogisierern bzw. Redaktionen kann es zu Mehraufwand bei der Erfassung führen.
- Eventuelle Anpassungen der Erfassungsregeln:
Aus der Testphase können sich Fragen ergeben, die zu Regelungen bei der Belegung der Unterfelder bei originalschriftlichen Ansetzungs- und Verweisungsformen führen. Bei unseren Bibliotheken ergab sich z.B. die Frage, wie man verfährt, wenn nur Teile des Namens einer Körperschaft in Originalschrift vorliegen. Hier muss genügend Zeit nach der Testphase bis zur Einführung vorhanden sein, damit diese Regelungen dokumentiert werden können.
Viele Grüße
Cornelia Katz
Cornelia Katz
Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Wuerttemberg (BSZ)
78457 Konstanz / Germany
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E-Mail: cornelia.katz at bsz-bw.de
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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: gnd-bounces at lists.d-nb.de [mailto:gnd-bounces at lists.d-nb.de] Im Auftrag von Feilhauer, Petra
Gesendet: Dienstag, 10. Juli 2012 16:46
An: 'Diskussionsliste Gemeinsames Normdatenformat'
Betreff: [gnd] GND Originalschriftlichkeit - Vorankündigung
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wie bereits im GND-Projekt terminiert und konzeptionell vorbereitet, wird die GND in den nächsten Wochen für die Originalschriftliche Erfassung vorbereitet werden.
Geplanter produktiver Beginn: 1. Oktober 2012
Die Eckdaten:
Ab August sollen die Systemanpassungen im Pica-System erfolgen, so dass ab ca. Mitte/Ende August die ersten Testdaten über die WinIBW erfasst werden können. Hier wünschen wir uns besonders die Unterstützung der Verbünde, die bereits originalschriftliche Katalogisate haben, uns beim Testen zu helfen.
ONS Test: Ende August - September
Testdaten (OAI/Batch): ca. Ende August/Anf. September Grundlage der Implementierung ist das Dokument: Originalschrift in der GND<https://wiki.d-nb.de/download/attachments/31031885/OrigKat_GND.pdf?version=2&modificationDate=1341928446602>
Weitere Fragen, u.a. wie kommen die bereits in den Verbünden vorhandenen originalschriftlichen Felder in die GND, werden uns sicher in den nächsten Wochen beschäftigen.
Jetzt soll zunächst die Grundlage gelegt werden, um die weiteren Schritte in Richtung Originalschriftliche Erfassung gehen zu können. Wir hoffen, dass Sie mit diesem Vorgehen einverstanden sind - andernfalls melden Sie sich bitte bei uns, natürlich auch, wenn Sie Fragen haben.
Viele Grüße,
Petra Feilhauer, Barbara Pfeifer, Esther Scheven
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